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Außen klein und innen groß


Mit dem neuen Yaris geht Toyota keine Experimente ein – Schick und pfiffig
 

Bereits der Yaris der zweiten Modellgeneration erntete viel Lob für seine Raumökonomie, die Langlebigkeit, seine Variabilität und für die sparsamen Motoren. Die dritte Generation des Yaris baut auf diesen Stärken auf. Effiziente Motoren und innovative Getriebe sorgen zudem für Fahrfreude. Wir haben den 1.1 l Benziner mit fünf Türen gestestet.
 

Der als Drei- und Fünftürer erhältliche Yaris präsentiert sich im markanten und dynamischen Design eines modernen Kleinwagens. Der Yaris fällt 100 Millimeter länger aus als sein Vorgänger, zählt mit 3.885 Millimetern Gesamtlänge aber nach wie vor zu den kompaktesten und handlichsten Modellen seiner Klasse. Dies unterstreicht auch sein Wendekreis von nur 9,40 Metern.Kurze Überhänge und dezent ausgestellte Radhäuser vermitteln einen Eindruck von Stabilität, Agilität und Dynamik. Das zentrale Design-Merkmal bilden die neue, V-förmig gestaltete Kühlermaske und der stark vergrößerte untere Lufteinlass. Die Basis der A-Säulen zogen die Toyota Designer weiter nach vorn, was das stilprägende Markengesicht des Yaris betont. Die daraus resultierende, flach angestellte Windschutzscheibe trägt dazu bei, den cw-Wert auf den Klassen-Bestwert von nur 0,287 zu senken. Die auffälligste Veränderung im Innenraum bildet das fahrerorientierte Cockpit. Die klare Trennung der Bereiche von Fahrer und Beifahrer unterstreicht das ergonomische Konzept. Im Unterschied zu den früheren Yaris Generationen sind die Instrumente im Analog-Design ausgeführt und jetzt direkt hinter dem Lenkrad statt zentral in der Mitte der Armaturentafel platziert. Angesichts der kompakten Außenabmessungen des Yaris fällt der Innenraum ausgesprochen geräumig aus. Ohne Kompromisse bei Sicherheit und Komfort gelang es den Konstrukteuren, die Stärke der vorderen und hinteren Sitzlehnen sowie der Heckklappe zu reduzieren und damit das Platzangebot im Innenraum zu steigern.Auch die Fahrfreude kommt nicht zu kurz. Der 1.0 l-Benziner hat genug Power, um das Auto flott zu beschleunigen. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 155 Stundenkilometern werden auch längere Strecken zügig überwunden. Sein eigentliches Revier ist jedoch die Stadt, in der er mit seiner Wendigkeit und kurzen Abmessungen auftrumpfen kann.

Felix Unger

01.02.2012 - aktualisiert: 01.02.2012 16:01 Uhr

 






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